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Allgemeine Krankengymnastik

Das Bobath-Konzept

Das Bobath-Konzept wurde 1943 von der Krankengymnastin Berta Bobath und ihrem Ehemann, dem Neurologen Dr. Karel Bobath entwickelt, als Frau Bobath erkannte, dass sich die Spastik in Abhängigkeit von der Lagerung und Stellung des Körpers entwickelt.

        

Ziel ist die Differenzierung funktioneller Fähigkeiten, Erweiterung der Handlungskompetenz und größtmögliche Selbständigkeit im Lebensumfeld. Die übergeordnete Leitidee ist, optimale Bedingungen für die Entfaltung der sensomotorischen Kompetenz der betroffenen Person unter Berücksichtigung der geistigen, sozialen und emotionalen Bereiche zu ermöglichen. Die Schwerpunkte in der Physiotherapie liegen in der Optimierung und Differenzierung der Bewegungsentwicklung, -erfahrung und des Bewegungsverhaltens. Es gibt keine standardisierten Übungen, im Vordergrund stehen individuelle und alltagsbezogene therapeutische Aktivitäten.

Text: Broschüre der Bobath-Gesellschaft , Rödental   mehr Informationen>>

 

Die Vojta-Therapie

Prof. Vojta hat die Grundlagen seiner Diagnostik und Therapie zwischen 1950 und 1970 entwickelt.

     

Die Reflexfortbewegung oder Reflexlokomotion nach Vojta wird aus den drei Grundpositionen Bauch-, Rücken- und Seitenlage aktiviert. Zur Auslösung der Bewegungsmuster stehen zehn – von Vojta beschriebenen – Zonen am Körper sowie an den Armen und Beinen zur Verfügung. Durch Kombination verschiedener Zonen und Wechsel von Druck und Zug werden die beiden Bewegungsmuster Reflexumdrehen und Reflexkriechen aktiviert. Eine wichtige Rolle spielen darüber hinaus die optimalen Winkelstellungen der Extremitäten und die so genannten Widerstände. Text: Broschüre der Vojta-Gesellschaft , Siegen

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Psychomotorik

Es werden Gleichgewicht, Koordination und Wahrnehmung spielerisch im Umgang mit verschiedenen Materialien (auch Alltagsmaterialien wie Joghurtbecher, Bierdeckel, Toilettenpapier-Rollen, etc.) geschult.

    

Das Kind probiert zunächst die Materialien aus und entwickelt eigenständig Übungen. So setzt es bei seinen Stärken an. Im Verlauf der Therapiestunde wandelt die Therapeutin die Übungen so um, dass das Kind seine Schwierigkeiten angeht und trainiert. Dabei baut es Ängste ab, lernt aber auch seine motorischen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und entwickelt Selbstvertrauen. Man geht davon aus, dass sich das Kind im Alltag an die Übungen erinnert und diese daheim durchführt (Trainingseffekt!).

 

Körperübungen nach Padovan

Ein Übungsprogramm, das sich an der Entwicklung des Kindes im 1. Lebensjahr orientiert: Bewegung, Sprache und Koordination werden gleichermaßen beansprucht und gefördert. Die Therapeutin führt mit dem Kind spezielle, rhytmische Bewegungen durch, dazu werden im gleichen Takt Reime, bei größeren Kindern „Zungenbrecher“ laut gesprochen.

 

3-dimensionale, funktionale Fußbehandlung nach B. Zukunft-Huber

Das Grundprinzip ist zunächst eine optimale Dehnung der verkürzten Muskulatur. Diese wird durch "redressierende" (= in die gesunde Gelenkstellung zurückbringende) Griffe erreicht. Durch die Lösung der Gelenkblockierung erreicht man eine Verbesserung der Fußbeweglichkeit. Anschließend wird das erreichte Ergebnis mit einer elastischen Binde fixiert. Die 3-dimensionale, funktionelle Fußbehandlung ist geeignet für Säuglinge und Kinder, die eine Fußdeformität haben

•  Klumpfuß 
•  Sichelfuß 
•  Knick-Senkfuß 
•  Hackenfuß

Die Art der Behandlung richtet sich nach der Deformität. Entsprechend gibt es unterschiedliche Griff- und Wickeltechniken, die die Eltern erlernen und daheim mit ihrem Kind durchführen.
Oft reicht das alleinige Redressieren und Wickeln nicht aus. Die Muskulatur muss auch aktiv gekräftigt und die Koordination der "neuen" Fußbewegung geschult werden. Dies erreicht man am besten durch eine Vojta-Therapie.